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Energieberatung in Potsdam, Haus für Haus

Energieberatung in Potsdam – Ihr Energieberater vor Ort

  • Termin im Haus — Altbau wie Neubau
  • Wir lesen den Wärmeplan, bevor wir raten
  • Bund, Land und Stadt: wir prüfen alle drei

Ein Berater kommt zu Ihnen, sieht sich das Haus an und hält fest, welcher Schritt zuerst dran ist. Weil hier viele Gebäude am Wärmenetz hängen, ziehen wir dabei den Wärmeplan der Stadt hinzu, bevor wir zu einer neuen Heizung raten.

Schritt 1 von 5 Kostenlos & unverbindlich
Was ist bei Ihnen in Potsdam zu klären?

Wählen Sie aus, worum es geht — wir melden uns mit dem passenden Angebot.

Den Energieausweis gibt es online, ohne Termin vor Ort — aus Ihren Abrechnungen, ab 69,90 €.

Energieausweis Potsdam bestellen

Vor-Ort-Beratung: Eigenanteil ab 650 € nach 50 % BAFA-Förderung

Nur einen Energieausweis? Online bestellen ab 69,90 €

potsdam@hausundenergie.de

  • Deutsche Energie-Agentur (dena) Die Energieagentur des Bundes. Sie führt die Expertenliste, aus der die Fördermittelgeber ihre Sachverständigen nehmen — ohne Eintrag dort gibt es für eine Energieberatung keinen Zuschuss.
  • Energieeffizienz-Experten-Liste Wer eine geförderte Vor-Ort-Beratung oder einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellt, muss in dieser Liste stehen. Unsere Berater sind eingetragen — deshalb ist Ihre Beratung förderfähig.
  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Die Behörde, bei der die Zuschussanträge für Energieberatung und Einzelmaßnahmen laufen. Im Förderservice stellen wir den Antrag für Sie und reichen die Nachweise ein.
  • KfW — Förderbank des Bundes Sie vergibt Kredite und Zuschüsse für Sanierung und Heizungstausch. Auch hier übernehmen wir Antrag, Fristen und Verwendungsnachweis; unterschreiben müssen Sie.
  • EnergieWechsel — Kampagne des Bundes Die Informationskampagne des Bundes zum Energiesparen im Gebäude. Sie erklärt die Regeln, nach denen wir arbeiten: Ausweispflicht, Fördersätze, Fristen.
Der Blick aufs Haus, nicht auf die Stadt

Energieberatung in Potsdam: Ihr Haus zählt, nicht der Durchschnitt

Ein Berater nimmt Ihr Gebäude auf — Dach, Fenster, Wände, Heizung — und schreibt auf, was sich zuerst rechnet. In Potsdam steht Altes dicht neben Neuem: Was an einem Haus richtig ist, kann am Nachbarhaus falsch sein, und das entscheidet sich nur vor Ort.

Ein Energieberater und eine Eigentümerin stehen vor einem für Potsdam typischen Wohnhaus und sehen zum Dachrand hinauf.
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Kostenlos anfragen

Sie beantworten die Fragen im Formular oben. Wir melden uns, klären offene Punkte und vereinbaren den Termin.

Zwei Minuten
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Termin bei Ihnen vor Ort

Ein Energieberater nimmt Ihr Haus auf — Hülle, Fenster, Dach, Heizung — und erklärt Ihnen, was er sieht.

In Potsdam und Umland
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Sanierungsfahrplan erhalten

Sie bekommen schriftlich, welche Maßnahme zuerst kommt, was sie kostet und welche Förderung dazu passt.

Förderantrag inklusive
Förderung auf einen Blick
Programm
Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (EBW) — BAFA
Zuschuss
50 % des förderfähigen Honorars
Honorar
1.300 € beim Ein- und Zweifamilienhaus, 1.700 € ab drei Wohneinheiten
Ihr Eigenanteil
ab 650 € beziehungsweise ab 850 €
Verrechnung
direkt — kein Vorleisten des Eigentümers
Ergebnis
individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) oder Beratungsbericht
4.500 € ohne Fahrplan

Höchstförderung je Wohneinheit für Einzelmaßnahmen

10.500 € mit Fahrplan

Höchstförderung mit dem iSFP-Bonus von 5 Prozentpunkten

Der Sanierungsfahrplan bringt bis zu 6.000 € mehr Förderung — der Bonus gilt für den Kostenteil über 30.000 € je Wohneinheit, darunter bleibt es bei 15 %.

Erst das Papier, dann die Baustelle

Fördergeld für Ihr Potsdamer Haus: den Papierkram machen wir

Hier legt jede der drei Ebenen etwas dazu, und jede hat ihre eigenen Bedingungen. Wir sortieren, was sich für Ihr Vorhaben verbinden lässt, und bringen die Anträge auf den Weg, bevor Sie einen Handwerker beauftragen.

Eine Beraterin schiebt am Küchentisch ein Klemmbrett mit dem Förderantrag zu einem Ehepaar, das gerade unterschreibt.
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Fördercheck

Wir prüfen Ihr Vorhaben und suchen heraus, welche Programme dafür offenstehen — kostenlos.

Kostenlos
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Antrag stellen

Wir erstellen die technischen Unterlagen und reichen den Antrag ein — bevor Sie einen Handwerker beauftragen.

Vor der Vergabe
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Umsetzung begleiten

Während der Bauphase behalten wir die Fristen im Blick und achten darauf, dass die Bedingungen eingehalten werden.

Fristen im Blick
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Auszahlung sichern

Nach Abschluss erstellen wir den Verwendungsnachweis und begleiten Sie bis zur Auszahlung.

Verwendungsnachweis

Ohne Förderservice

  • Unterschrieben wird zuerst, beantragt danach — zu spät
  • Ein Programm einer der drei Ebenen bleibt ungenutzt
  • Zuschuss und Darlehen laufen in der falschen Reihenfolge
  • Nach dem Umbau fehlt ein Papier, die Auszahlung wartet

Mit unserem Förderservice

  • Wir sortieren, welche Programme zu Ihrem Haus passen
  • Eingereicht wird, bevor Sie irgendwo zusagen
  • Zuschuss hier, Darlehen dort — wir ordnen die Reihenfolge
  • Wir führen die Nachweise, bis das Geld bei Ihnen ist

Fachplanung und Antragstellung kosten 940 €; nach 50 % BEG-Förderung der Fachplanung bleiben Ihnen 470 € — der Zuschuss kommt vom BAFA zurück.

Was ins Exposé gehört

Energieausweis in Potsdam: ohne Termin, aber nicht ohne Prüfung

Für den Verbrauchsausweis genügen uns Ihre Heizkostenabrechnungen; anreisen muss dafür niemand. Welcher der beiden Ausweise bei Ihnen überhaupt zulässig ist, hängt am Datum des Bauantrags, an der Zahl der Wohnungen und am Wärmeschutz — das klären wir vorab und kostenlos.

Verbrauchsausweis

Aus den Heizkostenabrechnungen der letzten Jahre — online, ohne Termin, als PDF für das Inserat.

ab 69,90 €

Verbrauchsausweis bestellen

Bedarfsausweis

Aus den Bauunterlagen berechnet. Vorgeschrieben für Wohngebäude mit bis zu vier Wohnungen und Bauantrag vor dem 1. November 1977, wenn ihr Wärmeschutz nicht mindestens das Niveau der Wärmeschutzverordnung von 1977 erreicht — sonst freie Wahl.

ab 119,90 €

Bedarfsausweis bestellen

Wenn ein Messgerät mehr sagt als ein Blick

Was wir an Ihrem Potsdamer Haus außerdem übernehmen

Ein Teil dieser Arbeiten läuft über feste Partnerbüros in der Region. Wer zu Ihnen ins Haus kommt, erfahren Sie, bevor etwas beauftragt wird.

Eine Energieberaterin kniet in einem leeren Wohnraum und misst mit einem Laserentfernungsmesser die Raumtiefe.
  • Nachweise und Baubegleitung für die KfW-Effizienzhaus-Förderung — wer sein Haus auf Effizienzhaus-Niveau bringt, braucht eine Fachperson, die mitläuft und die Nachweise unterschreibt. Diese Rolle übernehmen wir.
  • Wärmebrückennachweis mit Thermografie — die Wärmebildkamera zeigt, an welchen Stellen die Wärme das Haus verlässt. Bei einem Bestand aus mehreren Bauzeiten erspart das viel Raterei.
  • Blower-Door-Test — wir setzen das Haus unter Druck und finden die Fugen, durch die es zieht. Am Schluss steht ein Messwert im Protokoll.
  • Stromspar-Beratung — wir gehen die Geräte durch, sehen uns die Nutzung an und sagen Ihnen, wo Abschalten oder Tauschen sich wirklich bemerkbar macht.
  • Solarthermie- und Wärmepumpenberatung — ob eine Anlage zu Ihrem Haus passt, wie groß sie ausfallen muss und was am Ende übrig bleibt.

Etwas, das hier nicht steht? Beschreiben Sie es uns kurz

23.749Wohngebäude in Potsdam (Zensus 2022)
6Förderprogramme geprüft
beschlossenKommunaler Wärmeplan
29.09.2026Datenstand
Der örtliche Ausgangspunkt

Diese vier Zahlen sehen wir uns vor dem Termin an

Wohngebäude vor 1979 errichtet
46,5 %

Weniger als die Hälfte der Wohngebäude ist älter als diese Grenze — in den meisten Städten liegt dieser Anteil deutlich höher. Über Ihr Haus sagt der Anteil trotzdem nichts: Welcher Ausweis bei Ihnen zulässig ist, prüfen wir vorab und kostenlos.

Häufigster Energieträger
Gas

Gas führt auch hier, aber nicht so deutlich wie im Bund — ein großer Teil der Häuser hängt am Wärmenetz. Womit Sie heizen, bestimmt, welche Abrechnungen wir für Ihren Ausweis brauchen.

Photovoltaik je 1.000 Einwohner
22,4 · Bund 75,9

Je Einwohner sind hier weniger Anlagen gemeldet als im Bund; über Ihr eigenes Dach sagt das nichts. Für den Ausweis spielt Photovoltaik keine Rolle — sobald eine Wärmepumpe im Gespräch ist, rechnen wir eigenen Strom aber mit.

Kommunaler Wärmeplan
beschlossen

Die Stadtverordneten haben den Wärmeplan beschlossen. Eine Zusage für Ihr Grundstück ist das noch nicht — aber es ist die erste Stelle, in die wir sehen, bevor wir zu einer neuen Heizung raten.

Zwei Bauzeiten in einer Stadt

Wann in Potsdam gebaut wurde — und warum das hier weit auseinandergeht

Wohnstraße in Potsdam: die für die Stadt typische Bebauung, im Hintergrund über den Dächern ein Wahrzeichen der Stadt.
46,5 % vor 1979 errichtet
62,1 % Ein- und Zweifamilienhäuser
16,5 % Eigentümerquote
Wohngebäude in Potsdam
23.749
Leerstand
2,7 %
Wohngebäude in Potsdam nach Baujahr
vor 1919 15,9 %
1919–1948 18,5 %
1949–1978 12,1 %
1979–1990 8,1 %
1991–2000 15,6 %
2001–2010 14,4 %
2011–2019 13,3 %
ab 2020 2 %

Zensus 2022 · Anteil der Wohngebäude in Prozent

Die größte Gruppe der Gebäude in Potsdam stammt aus den Jahren 1919 bis 1948.

Wie gut ein Gebäude dasteht, entscheidet sich weniger am Baujahr als am Zustand von Dach, Fenstern und Heizung. Der Energieausweis zeigt Ihnen den Ausgangspunkt; wo sich eine Maßnahme zuerst rechnet, klärt der Sanierungsfahrplan.

Welcher Ausweis für Ihr Haus?

Für Wohngebäude mit weniger als fünf Wohneinheiten und einem Bauantrag vor dem 1. November 1977 ist in der Regel der Bedarfsausweis vorgeschrieben — es sei denn, das Gebäude wurde auf das Niveau der Wärmeschutzverordnung 1977 gebracht (§ 80 GEG). In Potsdam ist der Bestand überwiegend jünger; die Regel trifft hier entsprechend seltener zu.

Die Zahl oben ist dafür nur ein Anhaltspunkt: Der Zensus zieht seine Klassengrenze bei 1979, das Gesetz beim 1. November 1977. Welcher Ausweis bei Ihnen gilt, prüfen wir vor der Bestellung kostenlos.

§ 80 Abs. 3 GEG. Mit Artikel 2 des Gebäudemodernisierungsgesetzes entfällt diese Kopplung zum 1. Januar 2027; bis dahin gilt sie unverändert.

Welchen Ausweis brauche ich?

Ein Anruf vor dem Kostenvoranschlag

In Potsdam redet oft jemand mit, bevor die Fassade drankommt

Drei Regelwerke können hier zusammenkommen: der Denkmalschutz, eine Erhaltungssatzung und die Auflagen im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet. Keines davon gilt für die ganze Stadt — sie enden an Straßen und manchmal mitten im Block. Deshalb lohnt der Blick auf die eigene Adresse, bevor jemand ein Angebot schreibt.

Ein Energieberater prüft von außen den Anschluss zwischen Fensterrahmen und Wand an einem für Potsdam typischen Wohnhaus.

Denkmalschutz

Zuständig: Bereich Untere Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt Potsdam. Ob Ihr Haus unter Denkmalschutz steht — als einzelnes Gebäude oder als Teil eines geschützten Ensembles —, erfahren Sie dort. Eine Erhaltungssatzung oder ein Sanierungsgebiet macht ein Haus dagegen nicht zum Baudenkmal, und der Unterschied entscheidet über alles Weitere.

Denkmalschutz in Potsdam

Für ein Baudenkmal brauchen Sie beim Verkauf oder bei der Vermietung keinen Energieausweis. Das Gesetz nimmt Baudenkmäler von der Ausweispflicht aus — die Vorschriften über Ausstellung und Vorlage gelten für sie nicht.

Wir sagen Ihnen das lieber hier, als Ihnen etwas zu verkaufen, das Sie nicht brauchen. Für eine Sanierungsplanung kann ein Ausweis trotzdem sinnvoll sein — als Grundlage, nicht als Pflicht. Und er bleibt Pflicht, wenn Ihr Haus nur unter eine Erhaltungssatzung fällt oder in einem Sanierungsgebiet liegt.

Rechtslage im Detail

Ist Ihr Haus ein Baudenkmal, darf von den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes abgewichen werden, soweit deren Erfüllung die Substanz oder das Erscheinungsbild beeinträchtigen würde (§ 105 GEG). Das ist eine Abweichungsmöglichkeit, keine pauschale Befreiung: Sie reicht nur so weit, wie die Anforderung dem Denkmal tatsächlich schadet. Klären Sie das vor der Sanierung mit der Denkmalbehörde, am besten schriftlich.

Ausweispflicht: § 79 Abs. 4 Satz 2 GEG in Verbindung mit § 80 Abs. 3 bis 7 GEG. Baudenkmal: § 3 Abs. 1 Nr. 3 GEG. Abweichung: § 105 GEG.

Erhaltungssatzung

Potsdam hat Gebiete mit einer Erhaltungssatzung nach § 172 BauGB. Wo eine gilt, brauchen Rückbau, Änderung und Nutzungsänderung eines Gebäudes die Genehmigung der Stadt — eine Fassadendämmung oder ein Fenstertausch fällt darunter.

Welche der beiden Varianten für Ihr Gebiet gilt, steht in der Satzung selbst — und die Stadt sagt es Ihnen auf Nachfrage.

Rechtslage im Detail

Ob die Stadt sie erteilen muss, hängt davon ab, was die Satzung schützt. Geht es um die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung (§ 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BauGB — der eigentliche „Milieuschutz"), dann ist die Genehmigung zu erteilen, soweit die Änderung der Anpassung an die Mindestanforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes dient (§ 172 Abs. 4 Satz 3 Nr. 1a BauGB). Was das Gesetz ohnehin verlangt, kann Ihnen eine solche Satzung nicht verbieten.

Geht es um die städtebauliche Eigenart (§ 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1), darf die Stadt versagen — aber nur, wenn Ihr Gebäude das Ortsbild, die Stadtgestalt oder das Landschaftsbild prägt oder sonst städtebaulich bedeutsam ist (§ 172 Abs. 3 BauGB). Bei einem Haus, das die Straße nicht prägt, bleibt danach wenig Spielraum.

Förmlich festgelegte Sanierungsgebiete

Rechtslage im Detail

Liegt Ihr Grundstück in einem dieser Gebiete, brauchen bauliche Maßnahmen und der Verkauf in aller Regel die schriftliche Genehmigung der Stadt (§ 144 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 1 BauGB). Wird die Sanierung im vereinfachten Verfahren durchgeführt, kann die Stadt diese Genehmigungspflicht in der Sanierungssatzung allerdings ausschließen (§ 142 Abs. 4 BauGB) — was für Ihr Gebiet gilt, steht in dessen Satzung. Wo sie greift, ist sie ein Verfahrensschritt und kein Hindernis: Sie will nur früh genug eingeplant sein, weil sie einen Kaufvertrag sonst aufhält.

Als Ganzes geschützte Bereiche

Als Ganzes geschützt sind in Potsdam unter anderem diese Bereiche. Ein Haus darin kann auch dann zum geschützten Bestand gehören, wenn es selbst kein Einzeldenkmal ist — ob Ihres dazugehört, erfahren Sie bei der Denkmalbehörde. Trägt ein Bereich den Namen eines Stadtteils, ist damit nicht unbedingt der ganze Stadtteil gemeint.

Eine Genehmigungspflicht betrifft die Maßnahme, nicht den Energieausweis. Anders der Denkmalschutz selbst: Baudenkmäler sind von der Ausweispflicht ausgenommen, und ebenso ein Haus in einem geschützten Bereich.

Der Beschluss ist gefasst

Was der Potsdamer Wärmeplan für Ihre Entscheidung bedeutet

Kommunaler Wärmeplan

beschlossen

Potsdam hat den kommunalen Wärmeplan am 3. Juni 2026 beschlossen.

Wärmeplan der Stadt Potsdam

Für Sie ist das die wichtigste Weichenstellung vor jeder Sanierungsentscheidung. Liegt Ihr Gebäude in einem dezentralen Gebiet, ist die Wärmepumpe in aller Regel die tragfähige Lösung. Liegt es im Wärmenetzgebiet, kann ein Anschluss wirtschaftlicher sein — dann lohnt es sich nicht, vorher in eine eigene Anlage zu investieren. Wir ordnen Ihr Grundstück im Erstgespräch ein.

Häufig falsch dargestellt: Eine Pflicht, auf 65 % erneuerbare Energien umzustellen, gibt es nicht mehr — das Gebäudemodernisierungsgesetz hat sie ersatzlos gestrichen. Bestehende Gas- und Ölheizungen dürfen weiterlaufen.

Nur wer eine Gas- oder Ölheizung neu einbaut, muss ab 2029 einen wachsenden Anteil erneuerbarer Brennstoffe nutzen — die Stufen zeigt das Diagramm.

Gebäudemodernisierungsgesetz, verkündet am 28.07.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 226); Heizungsteil in Kraft seit dem 29.07.2026.

Pflichtanteil erneuerbarer Brennstoffe — nur für neu eingebaute Gas- und Ölheizungen
ab 2029 10 %
ab 2030 15 %
ab 2035 30 %
ab 2040 60 %

§ 43 GModG, Heizungsteil in Kraft seit 29.07.2026 · Anteil am Brennstoff in Prozent

Wenig Öl, dafür viel Wärmenetz

So heizt Potsdam — und warum wir zuerst auf das Netz sehen

Womit in Potsdam geheizt wird

Potsdam Bundesweit

Gas 51,9 % 53,9 %
Fernwärme 34,5 % 6,6 %
Wärmepumpe 6,3 % 4,2 %
Öl 4,3 % 24,7 %
Strom 1,1 % –
Holz 0,9 % –
Kohle 0,3 % –
Biomasse 0,1 % –

Zensus 2022 · Anteil der Wohngebäude in Prozent, Bundeswert auf derselben Gebäudebasis · „Wärmepumpe“ umfasst im Zensus auch Solar- und Geothermie

Mit 34,5 % liegt der Fernwärmeanteil in Potsdam deutlich über dem Bundesschnitt von 6,6 %. Für Sie heißt das: Bevor eine Wärmepumpe geplant wird, gehört die Frage auf den Tisch, ob für Ihre Straße ein Netzanschluss vorgesehen wird. Ein Anschluss kann wirtschaftlicher sein als eine eigene Anlage — und eine Investition, die daran vorbeigeht, ist schwer zurückzuholen.

Wir sehen uns den kommunalen Wärmeplan an, bevor wir Maßnahmen empfehlen.

Von wem Sie hier Ihren Strom bekommen

Örtliches Stadtwerk
Energie und Wasser Potsdam GmbH

Für den Verbrauchsausweis brauchen wir keine Unterlagen aus Ihrem Haus, sondern die Abrechnungen: Verbrauch, Abrechnungszeitraum, Energieträger. Wir sagen Ihnen, welche Zahl wir aus welcher Abrechnung brauchen. Dasselbe Unternehmen ist in Potsdam zugleich Grundversorger für Strom — es beliefert also auch Haushalte, die nie aktiv einen Vertrag geschlossen haben.

Ein Grundversorger muss jeden Haushalt in seinem Netzgebiet zu öffentlich bekannt gegebenen Preisen beliefern (§ 36 Abs. 1 EnWG). Wer sich nie um einen Stromvertrag gekümmert hat, findet seine Abrechnung mit hoher Wahrscheinlichkeit unter diesem Namen.

Photovoltaik vor Ort

Im Marktstammdatenregister sind für Potsdam derzeit 4.185 Photovoltaikanlagen in Betrieb gemeldet, also 22,4 je 1.000 Einwohner gegenüber 75,9 im Bund. Für den Energieausweis spielt Photovoltaik keine Rolle — für die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe sehr wohl.

Drei Ebenen, und alle zahlen

Bund, Land und Stadt — was in Potsdam zusammenkommt

Der Bund gibt Zuschüsse, Brandenburg legt für selbst bewohntes Eigentum einen Zuschuss und ein zinsloses Baudarlehen auf, und die Stadt fördert Klimaschutz-Maßnahmen aus eigener Kasse. Kombinieren lässt sich das ausdrücklich — welcher Weg für Ihr Vorhaben zusammenpasst, klären wir vor dem ersten Antrag.

Blick von oben auf einen Tisch: Hände sortieren ausgedruckte Antragsformulare neben einem geöffneten Ordner in zwei Stapel.

Bund

  • Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (EBW) BAFA · Zuschuss

    50 % des Honorars — Ihr Eigenanteil ab 650 €

  • BEG Einzelmaßnahmen BAFA · Zuschuss

    15 % auf Gebäudehülle und Anlagentechnik, förderfähig bis 30.000 € je Wohneinheit

  • KfW 458 — Heizungsförderung für Wohngebäude KfW · Zuschuss

    30 % Grundförderung, mit Boni bis 19.600 € Zuschuss — in der niedrigsten Einkommensstufe 22.400 €

  • Steuerliche Förderung energetischer Maßnahmen § 35c EStG · Steuer

    20 % über 3 Jahre, höchstens 40.000 €

Konditionen im Detail

Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (EBW): 50 % des Honorars. Ihr Eigenanteil beginnt bei 650 € für ein Ein- oder Zweifamilienhaus und bei 850 € ab drei Wohneinheiten. Der Zuschuss wird verrechnet — Sie gehen nicht in Vorleistung.

BEG Einzelmaßnahmen: 15 % für Gebäudehülle und Anlagentechnik, förderfähig bis 30.000 € je Wohneinheit. Mit einem Sanierungsfahrplan steigt die Grenze auf 60.000 €; die zusätzlichen 5 Prozentpunkte wirken allerdings nur auf den Teil oberhalb von 30.000 € — darunter bleibt es bei 15 %.

KfW 458 — Heizungsförderung für Wohngebäude: 30 % Grundförderung, für selbstnutzende Eigentümer dazu 16 % Klimageschwindigkeitsbonus und bis zu 40 % Einkommensbonus. Gedeckelt auf 70 % von 28.000 €, also 19.600 € — wer den vollen Einkommensbonus erhält (zu versteuerndes Einkommen bis 30.000 €), kommt auf 80 % und damit auf 22.400 €. Vermieter erhalten die Grundförderung von 30 %. Der Klimageschwindigkeitsbonus sinkt planmäßig: ab 1. Februar 2027 auf 12 %, danach halbjährlich weiter. Wer den Austausch ohnehin plant, verliert durch Warten bares Geld.

§ 35c EStG: 20 % über 3 Jahre, höchstens 40.000 €. Nicht mit BAFA oder KfW für dieselbe Maßnahme kombinierbar — für andere Maßnahmen am selben Gebäude sehr wohl.

Land Brandenburg

  • Wohneigentum – Nachhaltige Modernisierung und Instandsetzung (Richtlinie zur Förderung von selbstgenutztem Wohneigentum, WohneigentumförderR) Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) · Zuschuss und zinsloses Baudarlehen

    Gewährung eines Baudarlehens in Höhe von 230 000 Euro und eines Zuschusses in Höhe von 10 000 Euro

    Zum Programm

Kombination mit der Bundesförderung: Ja. Die Kombination mit Förderung Dritter ist ausdrücklich zulässig; KfW-Förderung zur Energieeinsparung soll sogar genutzt werden.

Stadt Potsdam

  • Klimaschutzförderprogramm der Landeshauptstadt Potsdam (Förderrichtlinie „Gezieltes Handeln für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung“) Landeshauptstadt Potsdam, Koordinierungsstelle Klimaschutz · Zuschuss

    Förderhöchstbetrag 3.000 € pro Jahr und Haushalt

    Zum Angebot

Für den förderfähigen Sanierungsfahrplan und den BAFA-Antrag braucht es eine in der Energie-Effizienz-Expertenliste geführte Fachperson; das übernehmen wir — auch dann, wenn Sie zusätzlich eines dieser Programme nutzen.

Fast jeder Termin beginnt damit

Babelsberg oder Bornstedt — ändert das etwas?

Die Potsdamer Viertel liegen baulich weit auseinander: sanierte Weberhäuser im einen, geplanter Neubau im anderen. Für die Art des Ausweises ändert das Viertel trotzdem nichts — für das, was Sie am Haus tun dürfen, kann es alles ändern.

Für den Ausweis: nein

Für die Frage, welchen Energieausweis Sie brauchen, spielt der Stadtteil keine Rolle. Das entscheiden die Zahl der Wohnungen, das Datum des Bauantrags und der Wärmeschutz, den das Haus seitdem bekommen hat (§ 80 Abs. 3 GEG); ob Sie überhaupt einen brauchen, entscheidet der Anlass — Verkauf oder Vermietung. Zwei baugleiche Häuser in verschiedenen Vierteln bekommen denselben Ausweis; zwei Häuser in derselben Straße können weit auseinanderliegen, wenn eines gedämmt ist und das andere nicht.

Nur der Denkmalschutz kann die Frage ganz erledigen: Ein Baudenkmal braucht beim Verkauf oder bei der Vermietung keinen Ausweis, und dazu zählt auch ein Haus, das zu einem geschützten Ensemble gehört. Das entscheidet aber die Adresse, nicht der Name des Stadtteils.

Für die Auflagen: ja

Für das, was Sie am Haus tun dürfen, zählt er dagegen sehr wohl. Erhaltungssatzungen, Sanierungsgebiete und Denkmalbereiche gelten flächenscharf: Sie hören an einer Straßenseite auf. Deshalb lohnt der Blick auf das eigene Viertel, bevor eine Fassade angefasst wird.

Stadtteile in Potsdam

  • Babelsberg Süd in Babelsberg Weberhäuser, Mietshäuser der Gründerzeit, Siedlungen der 20er und 30er Jahre
  • Bornstedt dörflich geprägte Ortslage, ergänzt um geplanten Ein- und Zweifamilienhausbau
  • Babelsberg Nord in Babelsberg Weberhäuser, Mietshäuser der Gründerzeit, Siedlungen der 20er und 30er Jahre
  • Brandenburger Vorstadt geschlossenes Altbauensemble aus der Zeit bis zum Ersten Weltkrieg, überwiegend saniert
  • Historische Innenstadt meist zweigeschossige Bauten des 18. Jahrhunderts prägen das Stadtbild

Ihr Stadtteil ist nicht dabei? Das ändert nichts — wir arbeiten im gesamten Stadtgebiet, und für den Verbrauchsausweis brauchen wir ohnehin keinen Vor-Ort-Termin.

4,7

Das sagen unsere Kunden

Der Schnitt zählt Bewertungen auf ProvenExpert, Trustpilot und einem weiteren Portal. Hier eine Auswahl mit vier und fünf Sternen, jede mit Link zum Original. Alle Bewertungen der beiden Profile, auch die kritischen, finden Sie dort.

Für einen Banktermin benötigten wir kurzfristig einen Ausweis bis zum Folgetag. Nach der morgendlichen Bestellung wurde dieser trotz einiger Rückfragen bereits am selben Abend zugestellt.

Anonym

Fragen waren einfach zu beantworten, der Ausweis wurde nach wenigen Stunden zugeschickt

Werner D.

Super Service. Alles ging schnell vonstatten und der Ausweis war innerhalb von 3 Tagen im Briefkasten.

win win
Kurze Wege ins Brandenburger Umland

Die Orte rings um Potsdam gehören dazu

Zur geförderten Beratung fahren wir auch in die Nachbarorte — dort gelten dieselben Landesprogramme wie in der Stadt, weil das Bundesland dasselbe bleibt. Den Verbrauchsausweis stellen wir ohnehin ohne Termin aus.

Gemeindegrenzen, Gewässer und Autobahnen nach OpenStreetMap, vereinfacht. Wir arbeiten auch außerhalb der eingezeichneten Orte.
  1. Werder (Havel) rund 9 km
  2. Stahnsdorf rund 10 km
  3. Kleinmachnow rund 10 km
  4. Teltow rund 14 km
  5. Ludwigsfelde rund 18 km
  6. Falkensee rund 18 km

Haus & Energie in der Nähe

Für die Vor-Ort-Beratung fahren wir auch dorthin — jede dieser Städte hat eine eigene Seite mit ihren Auflagen, ihrem Wärmeplan und der Förderung, die dort gilt.

Noch offene Punkte?

Fragen, die in Potsdam immer wieder kommen

Das Honorar liegt bei 1.300 € für ein Ein- oder Zweifamilienhaus und bei 1.700 € für ein Mehrfamilienhaus ab drei Wohnungen. Die BAFA übernimmt 50 % und verrechnet den Zuschuss direkt: Sie zahlen ab 650 € beziehungsweise ab 850 €.

Für die Energieberatung ja: Ein Energieberater nimmt Ihr Haus vor Ort auf, in Potsdam wie im Umland. Für den Energieausweis nicht — der Verbrauchsausweis entsteht aus Ihren Abrechnungen, ohne Termin.

Wir. Den Antrag bei der BAFA für die Beratung stellen wir vor dem Termin. Für Sanierungsmaßnahmen übernimmt unser Förderservice die Anträge bei BAFA und KfW — und zwar vor der Auftragsvergabe, sonst entfällt die Förderung.

Der iSFP-Bonus auf Einzelmaßnahmen gilt 15 Jahre lang ab Erstellung des Fahrplans. Sie müssen nichts sofort umsetzen — der Plan legt die Reihenfolge fest, das Tempo bestimmen Sie.

Ja. Die Heizungsförderung der KfW (30 % Grundförderung, für Selbstnutzer mit Boni bis 70 %, bei einem zu versteuernden Einkommen bis 30.000 € bis 80 %) wird beantragt, bevor Sie den Vertrag mit dem Handwerker schließen. Wer erst bestellt und dann beantragt, geht leer aus.

Ja — zur Vor-Ort-Beratung kommen wir auch nach Werder (Havel), Stahnsdorf, Kleinmachnow, Teltow, Ludwigsfelde, Falkensee und darüber hinaus. Den Verbrauchsausweis stellen wir bundesweit aus.

Nachvollziehbar

Datenquellen und Stand

Zu den Baualtersklassen: Der Zensus gliedert nach Mikrozensus-Klassen (vor 1919, 1919–1948, 1949–1978 …). Diese Grenzen sind nicht deckungsgleich mit der Gebäudetypologie des Instituts Wohnen und Umwelt, aus der die Anhaltswerte für Bauteile stammen — und die Klassengrenze 1979 ist nicht die Stichtagsregel des § 80 GEG (Bauantrag vor dem 1. November 1977). Angaben, die daraus abgeleitet sind, stehen deshalb ausdrücklich als Schätzung.

Zuletzt geprüft am 29. September 2026. Förderkonditionen prüfen wir vierteljährlich, den Wärmeplan, sobald die Stadt ihn fortschreibt.

Beratung in PotsdamVor-Ort-Termin ab 650 €
Beratung anfragen