DIBt-registriert & geprüft 10 Jahre rechtsgültig Direkt verfügbar
Ihr Energieberater für Frankfurt am Main

Energieberatung in Frankfurt am Main – Ihr Energieberater vor Ort

  • Wir kommen zu Ihnen nach Frankfurt
  • Was zuerst dran ist, steht schriftlich
  • Anträge und Nachweise laufen über uns

Frankfurt arbeitet noch an seinem Wärmeplan — ob bei Ihnen ein Wärmenetz kommt, steht deshalb nicht fest. Was am Haus selbst dran ist, lässt sich davon unabhängig klären, und genau dafür kommen wir zu Ihnen.

Schritt 1 von 5 Kostenlos & unverbindlich
Womit können wir in Frankfurt anfangen?

Wählen Sie aus, worum es geht — wir melden uns mit dem passenden Angebot.

Den Energieausweis gibt es online, ohne Termin vor Ort — aus Ihren Abrechnungen, ab 69,90 €.

Energieausweis Frankfurt am Main bestellen

Vor-Ort-Beratung: Eigenanteil ab 650 € nach 50 % BAFA-Förderung

Nur einen Energieausweis? Online bestellen ab 69,90 €

frankfurt@hausundenergie.de

  • Deutsche Energie-Agentur (dena) Die Energieagentur des Bundes. Sie führt die Expertenliste, aus der die Fördermittelgeber ihre Sachverständigen nehmen — ohne Eintrag dort gibt es für eine Energieberatung keinen Zuschuss.
  • Energieeffizienz-Experten-Liste Wer eine geförderte Vor-Ort-Beratung oder einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellt, muss in dieser Liste stehen. Unsere Berater sind eingetragen — deshalb ist Ihre Beratung förderfähig.
  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Die Behörde, bei der die Zuschussanträge für Energieberatung und Einzelmaßnahmen laufen. Im Förderservice stellen wir den Antrag für Sie und reichen die Nachweise ein.
  • KfW — Förderbank des Bundes Sie vergibt Kredite und Zuschüsse für Sanierung und Heizungstausch. Auch hier übernehmen wir Antrag, Fristen und Verwendungsnachweis; unterschreiben müssen Sie.
  • EnergieWechsel — Kampagne des Bundes Die Informationskampagne des Bundes zum Energiesparen im Gebäude. Sie erklärt die Regeln, nach denen wir arbeiten: Ausweispflicht, Fördersätze, Fristen.
Beratung mit Zuschuss, bei Ihnen im Haus

Energieberatung in Frankfurt: die Reihenfolge zuerst

Ein Berater kommt zu Ihnen nach Frankfurt, nimmt Dach, Fenster, Wände und Heizung auf und hält schriftlich fest, welcher Schritt sich zuerst rechnet. Den Zuschuss für die Beratung beantragen wir mit; verrechnet wird er direkt, Sie gehen nicht in Vorleistung.

Ein Energieberater und eine Eigentümerin stehen vor einem für Frankfurt am Main typischen Wohnhaus und sehen zum Dachrand hinauf.
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Kostenlos anfragen

Sie beantworten die Fragen im Formular oben. Wir melden uns, klären offene Punkte und vereinbaren den Termin.

Zwei Minuten
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Termin bei Ihnen vor Ort

Ein Energieberater nimmt Ihr Haus auf — Hülle, Fenster, Dach, Heizung — und erklärt Ihnen, was er sieht.

In Frankfurt am Main und Umland
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Sanierungsfahrplan erhalten

Sie bekommen schriftlich, welche Maßnahme zuerst kommt, was sie kostet und welche Förderung dazu passt.

Förderantrag inklusive
Förderung auf einen Blick
Programm
Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (EBW) — BAFA
Zuschuss
50 % des förderfähigen Honorars
Honorar
1.300 € beim Ein- und Zweifamilienhaus, 1.700 € ab drei Wohneinheiten
Ihr Eigenanteil
ab 650 € beziehungsweise ab 850 €
Verrechnung
direkt — kein Vorleisten des Eigentümers
Ergebnis
individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) oder Beratungsbericht
4.500 € ohne Fahrplan

Höchstförderung je Wohneinheit für Einzelmaßnahmen

10.500 € mit Fahrplan

Höchstförderung mit dem iSFP-Bonus von 5 Prozentpunkten

Der Sanierungsfahrplan bringt bis zu 6.000 € mehr Förderung — der Bonus gilt für den Kostenteil über 30.000 € je Wohneinheit, darunter bleibt es bei 15 %.

Vom Antrag bis zur Auszahlung

Förderservice für Ihr Haus in Frankfurt

Für Ihr Vorhaben kommen meist mehrere Töpfe gleichzeitig in Frage, die städtischen eingeschlossen. Wir klären, welche sich vertragen, und geben den Antrag ab, bevor der erste Handwerker beauftragt ist.

Eine Beraterin schiebt am Küchentisch ein Klemmbrett mit dem Förderantrag zu einem Ehepaar, das gerade unterschreibt.
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Fördercheck

Wir prüfen Ihr Vorhaben und suchen heraus, welche Programme dafür offenstehen — kostenlos.

Kostenlos
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Antrag stellen

Wir erstellen die technischen Unterlagen und reichen den Antrag ein — bevor Sie einen Handwerker beauftragen.

Vor der Vergabe
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Umsetzung begleiten

Während der Bauphase behalten wir die Fristen im Blick und achten darauf, dass die Bedingungen eingehalten werden.

Fristen im Blick
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Auszahlung sichern

Nach Abschluss erstellen wir den Verwendungsnachweis und begleiten Sie bis zur Auszahlung.

Verwendungsnachweis

Ohne Förderservice

  • Der Handwerker ist bestellt, der Antrag noch nicht gestellt
  • Ein Programm schließt das andere aus — gemerkt wird es zuletzt
  • Am Ende fehlt ein Nachweis, und nichts wird ausgezahlt
  • Ein Termin verstreicht, weil ihn niemand im Kalender hatte

Mit unserem Förderservice

  • Wir sehen nach, was Bund, Land und Stadt hergeben
  • Wir reichen ein, bevor Sie unterschreiben
  • Wir sammeln die Nachweise ein und geben sie ab
  • Wir melden uns, wenn ein Termin ansteht

Fachplanung und Antragstellung kosten 940 €; nach 50 % BEG-Förderung der Fachplanung bleiben Ihnen 470 € — der Zuschuss kommt vom BAFA zurück.

Wenn verkauft oder vermietet wird

Den Energieausweis für Frankfurt bekommen Sie online

Beim Verbrauchsausweis arbeiten wir mit den Abrechnungen, die Sie ohnehin im Ordner haben — ein Termin bei Ihnen ist dafür nicht nötig. Welcher der beiden Ausweise für Ihr Haus zulässig ist, sagen wir Ihnen vorher; das kostet nichts und ist in wenigen Fragen geklärt.

Verbrauchsausweis

Aus den Heizkostenabrechnungen der letzten Jahre — online, ohne Termin, als PDF für das Inserat.

ab 69,90 €

Verbrauchsausweis bestellen

Bedarfsausweis

Aus den Bauunterlagen berechnet. Vorgeschrieben für Wohngebäude mit bis zu vier Wohnungen und Bauantrag vor dem 1. November 1977, wenn ihr Wärmeschutz nicht mindestens das Niveau der Wärmeschutzverordnung von 1977 erreicht — sonst freie Wahl.

ab 119,90 €

Bedarfsausweis bestellen

Was sonst noch dazugehört

Diese Leistungen bieten wir in Frankfurt zusätzlich an

Ein Teil davon läuft über Partnerbüros in Frankfurt und im Umland. Wir sagen Ihnen vor der Beauftragung, welches Büro Ihren Termin übernimmt.

Eine Energieberaterin kniet in einem leeren Wohnraum und misst mit einem Laserentfernungsmesser die Raumtiefe.
  • Nachweise und Baubegleitung für die KfW-Effizienzhaus-Förderung — dafür braucht es eine Fachperson, die die Nachweise führt und die Baustelle begleitet. Diese Rolle übernehmen wir, von der Planung bis zur Abnahme.
  • Wärmebrückennachweis mit Thermografie — auf dem Wärmebild sieht man, wo das Haus seine Wärme verliert: offene Anschlüsse, dünn gedämmte Stellen, feuchtes Mauerwerk. Aufgenommen wird an kalten Tagen, sonst bleibt das Bild leer.
  • Blower-Door-Test — ein Gebläse in der Haustür erzeugt Über- und Unterdruck. Daran zeigt sich, wie viel Luft ungewollt durch Fugen und Anschlüsse strömt, und wo nachgebessert werden muss.
  • Stromspar-Beratung — wir gehen den Haushalt durch: was dauerhaft mitläuft, was kaum gebraucht wird und wo sich ein Austausch tatsächlich auszahlt.
  • Solarthermie- und Wärmepumpenberatung — ob eine Wärmepumpe oder eine Solaranlage zu Ihrem Haus passt, hängt am Zustand der Hülle, an der Fläche und am Dach. Wir rechnen beides durch, bevor Sie sich festlegen.

Etwas anderes im Sinn? Schreiben Sie uns kurz

80.679Wohngebäude in Frankfurt am Main (Zensus 2022)
9Förderprogramme geprüft
in ArbeitKommunaler Wärmeplan
29.09.2026Datenstand
Woran wir uns hier orientieren

Was die Zahlen über Frankfurt sagen

Wohngebäude vor 1979 errichtet
74,4 %

Das Baujahr allein sagt wenig. Wichtig ist, ob Dach und Fenster seitdem angefasst wurden — beim Termin sehen wir es, und für die Ausweisfrage klären wir es vorab.

Häufigster Energieträger
Gas

In Frankfurt läuft der größte Teil über dieselbe Leitung. Das macht den Ausweis einfach, weil die Abrechnung meist schon vorliegt — und die Heizungsfrage schwieriger, weil sie an der Wärmeplanung hängt.

Photovoltaik je 1.000 Einwohner
15 · Bund 75,9

Über das Dach lässt sich entscheiden, ohne den Wärmeplan abzuwarten — bei der Heizung darunter gehört er mit auf den Tisch. Für den Energieausweis zählt eine Anlage nicht mit, für die Rechnung einer Wärmepumpe später sehr wohl.

Kommunaler Wärmeplan
in Arbeit

Solange er nicht fertig ist, steht für Ihre Straße nichts fest. Das ist kein Grund zu warten — nur einer, die Heizung nicht als Erstes zu entscheiden.

Wo Ihr Haus dazugehört

Aus welcher Zeit die Frankfurter Wohnhäuser stammen

Wohnstraße in Frankfurt am Main: die für die Stadt typische Bebauung, im Hintergrund über den Dächern ein Wahrzeichen der Stadt.
74,4 % vor 1979 errichtet
46,7 % Ein- und Zweifamilienhäuser
19 % Eigentümerquote
Wohngebäude in Frankfurt am Main
80.679
Leerstand
3,2 %
Wohngebäude in Frankfurt am Main nach Baujahr
vor 1919 18,9 %
1919–1948 17,2 %
1949–1978 38,3 %
1979–1990 6,6 %
1991–2000 5,2 %
2001–2010 7,7 %
2011–2019 5,5 %
ab 2020 0,7 %

Zensus 2022 · Anteil der Wohngebäude in Prozent

Die größte Gruppe der Gebäude in Frankfurt am Main stammt aus den Jahren 1949 bis 1978.

Über die Hälfte der Wohngebäude in Frankfurt am Main entstand vor der ersten Wärmeschutzverordnung. Bei diesen älteren Häusern sind ungedämmte Außenwände, einfach verglaste oder frühe Isolierfenster und eine Heizung ohne hydraulischen Abgleich die Regel, nicht die Ausnahme.

Für Sie heißt das zweierlei. Der Energieausweis fällt in diesem älteren Bestand selten gut aus — das ist normal und kein Grund, ihn hinauszuzögern. Und die größten Einsparungen liegen bei solchen Gebäuden meist nicht in der Heizung, sondern in der Gebäudehülle; welche Reihenfolge sich rechnet, klärt der Sanierungsfahrplan.

Welcher Ausweis für Ihr Haus?

Für Wohngebäude mit weniger als fünf Wohneinheiten und einem Bauantrag vor dem 1. November 1977 ist in der Regel der Bedarfsausweis vorgeschrieben — es sei denn, das Gebäude wurde auf das Niveau der Wärmeschutzverordnung 1977 gebracht (§ 80 GEG). In Frankfurt am Main betrifft das schätzungsweise einen erheblichen Teil der Ein- und Zweifamilienhäuser.

Die Zahl oben ist dafür nur ein Anhaltspunkt: Der Zensus zieht seine Klassengrenze bei 1979, das Gesetz beim 1. November 1977. Welcher Ausweis bei Ihnen gilt, prüfen wir vor der Bestellung kostenlos.

§ 80 Abs. 3 GEG. Mit Artikel 2 des Gebäudemodernisierungsgesetzes entfällt diese Kopplung zum 1. Januar 2027; bis dahin gilt sie unverändert.

Welchen Ausweis brauche ich?

Erst fragen, dann dämmen

Wo Frankfurt bei der Fassade mitredet

Zwei Regelungen können hier dazwischenkommen — die eine gilt dem einzelnen Haus, die andere ganzen Gebieten. Welche Ihr Gebäude trifft, sagt Ihnen keine Faustregel, sondern nur die Auskunft zu Ihrer Adresse.

Ein Energieberater prüft von außen den Anschluss zwischen Fensterrahmen und Wand an einem für Frankfurt am Main typischen Wohnhaus.

Denkmalschutz

Zuständig: Denkmalamt der Stadt Frankfurt am Main (untere Denkmalschutzbehörde). Ob Ihr Haus unter Denkmalschutz steht — als einzelnes Gebäude oder als Teil eines geschützten Ensembles —, erfahren Sie dort. Eine Erhaltungssatzung oder ein Sanierungsgebiet macht ein Haus dagegen nicht zum Baudenkmal, und der Unterschied entscheidet über alles Weitere.

Denkmalschutz in Frankfurt am Main

Für ein Baudenkmal brauchen Sie beim Verkauf oder bei der Vermietung keinen Energieausweis. Das Gesetz nimmt Baudenkmäler von der Ausweispflicht aus — die Vorschriften über Ausstellung und Vorlage gelten für sie nicht.

Wir sagen Ihnen das lieber hier, als Ihnen etwas zu verkaufen, das Sie nicht brauchen. Für eine Sanierungsplanung kann ein Ausweis trotzdem sinnvoll sein — als Grundlage, nicht als Pflicht. Und er bleibt Pflicht, wenn Ihr Haus nur unter eine Erhaltungssatzung fällt oder in einem Sanierungsgebiet liegt.

Rechtslage im Detail

Ist Ihr Haus ein Baudenkmal, darf von den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes abgewichen werden, soweit deren Erfüllung die Substanz oder das Erscheinungsbild beeinträchtigen würde (§ 105 GEG). Das ist eine Abweichungsmöglichkeit, keine pauschale Befreiung: Sie reicht nur so weit, wie die Anforderung dem Denkmal tatsächlich schadet. Klären Sie das vor der Sanierung mit der Denkmalbehörde, am besten schriftlich.

Ausweispflicht: § 79 Abs. 4 Satz 2 GEG in Verbindung mit § 80 Abs. 3 bis 7 GEG. Baudenkmal: § 3 Abs. 1 Nr. 3 GEG. Abweichung: § 105 GEG.

Erhaltungssatzung

Frankfurt am Main hat Gebiete mit einer Erhaltungssatzung nach § 172 BauGB. Wo eine gilt, brauchen Rückbau, Änderung und Nutzungsänderung eines Gebäudes die Genehmigung der Stadt — eine Fassadendämmung oder ein Fenstertausch fällt darunter.

Welche der beiden Varianten für Ihr Gebiet gilt, steht in der Satzung selbst — und die Stadt sagt es Ihnen auf Nachfrage.

Rechtslage im Detail

Ob die Stadt sie erteilen muss, hängt davon ab, was die Satzung schützt. Geht es um die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung (§ 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BauGB — der eigentliche „Milieuschutz"), dann ist die Genehmigung zu erteilen, soweit die Änderung der Anpassung an die Mindestanforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes dient (§ 172 Abs. 4 Satz 3 Nr. 1a BauGB). Was das Gesetz ohnehin verlangt, kann Ihnen eine solche Satzung nicht verbieten.

Geht es um die städtebauliche Eigenart (§ 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1), darf die Stadt versagen — aber nur, wenn Ihr Gebäude das Ortsbild, die Stadtgestalt oder das Landschaftsbild prägt oder sonst städtebaulich bedeutsam ist (§ 172 Abs. 3 BauGB). Bei einem Haus, das die Straße nicht prägt, bleibt danach wenig Spielraum.

Eine Genehmigungspflicht betrifft die Maßnahme, nicht den Energieausweis. Anders der Denkmalschutz selbst: Baudenkmäler sind von der Ausweispflicht ausgenommen.

Was in den Kellern steht

Warum die Heizung in Frankfurt selten die erste Frage ist

Womit in Frankfurt am Main geheizt wird

Frankfurt am Main Bundesweit

Gas 78 % 53,9 %
Fernwärme 10,4 % 6,6 %
Öl 7,9 % 24,7 %
Strom 1,4 % –
Wärmepumpe 1,2 % 4,2 %
Holz 0,8 % –

Zensus 2022 · Anteil der Wohngebäude in Prozent, Bundeswert auf derselben Gebäudebasis · „Wärmepumpe“ umfasst im Zensus auch Solar- und Geothermie

78 % der Gebäude in Frankfurt am Main heizen mit Gas. Für diesen Bestand ist die entscheidende Frage selten die Heizung allein: Solange die Gebäudehülle Wärme verliert, muss jede neue Anlage größer ausgelegt werden als nötig — und wird damit teurer im Betrieb.

Ein Sanierungsfahrplan legt fest, in welcher Reihenfolge sich Dämmung und Heizungstausch rechnen. Das ist der Punkt, an dem die geförderte Beratung ihr Geld zurückbringt.

Wer Frankfurt mit Wärme und Strom versorgt

Örtliches Stadtwerk
Mainova AG

Für den Verbrauchsausweis brauchen wir keine Unterlagen aus Ihrem Haus, sondern die Abrechnungen: Verbrauch, Abrechnungszeitraum, Energieträger. Wir sagen Ihnen, welche Zahl wir aus welcher Abrechnung brauchen. Dasselbe Unternehmen ist in Frankfurt am Main zugleich Grundversorger für Strom — es beliefert also auch Haushalte, die nie aktiv einen Vertrag geschlossen haben.

Ein Grundversorger muss jeden Haushalt in seinem Netzgebiet zu öffentlich bekannt gegebenen Preisen beliefern (§ 36 Abs. 1 EnWG). Wer sich nie um einen Stromvertrag gekümmert hat, findet seine Abrechnung mit hoher Wahrscheinlichkeit unter diesem Namen.

Photovoltaik vor Ort

Im Marktstammdatenregister sind für Frankfurt am Main derzeit 11.617 Photovoltaikanlagen in Betrieb gemeldet, also 15 je 1.000 Einwohner gegenüber 75,9 im Bund. Für den Energieausweis spielt Photovoltaik keine Rolle — für die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe sehr wohl.

Noch in Arbeit

Wie weit die Wärmeplanung in Frankfurt ist

Kommunaler Wärmeplan

in Arbeit

Frankfurt am Main arbeitet am kommunalen Wärmeplan. Der Entwurf teilt die Stadt bereits in Gebiete ein, ein abschließender Beschluss liegt aber noch nicht vor — nachsehen lässt sich also schon etwas, verlassen kann man sich noch nicht darauf. Für Ihre Straße heißt das: Was dort steht, ist ein Zwischenstand, keine Zusage.

Wärmeplan der Stadt Frankfurt am Main

Das ist kein Grund zu warten, aber einer, die absehbare Einteilung mitzudenken: Wer jetzt eine Heizung ersetzt, legt sich für die nächsten zwei Jahrzehnte fest. Wir sehen uns vor der Empfehlung an, wie weit die Planung in Ihrem Stadtteil ist.

Häufig falsch dargestellt: Eine Pflicht, auf 65 % erneuerbare Energien umzustellen, gibt es nicht mehr — das Gebäudemodernisierungsgesetz hat sie ersatzlos gestrichen. Bestehende Gas- und Ölheizungen dürfen weiterlaufen.

Nur wer eine Gas- oder Ölheizung neu einbaut, muss ab 2029 einen wachsenden Anteil erneuerbarer Brennstoffe nutzen — die Stufen zeigt das Diagramm.

Gebäudemodernisierungsgesetz, verkündet am 28.07.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 226); Heizungsteil in Kraft seit dem 29.07.2026.

Pflichtanteil erneuerbarer Brennstoffe — nur für neu eingebaute Gas- und Ölheizungen
ab 2029 10 %
ab 2030 15 %
ab 2035 30 %
ab 2040 60 %

§ 43 GModG, Heizungsteil in Kraft seit 29.07.2026 · Anteil am Brennstoff in Prozent

Zuschuss hier, Beratung dort

Was für Ihr Frankfurter Haus zu holen ist

Frankfurt gibt beides — einen eigenen Zuschuss und daneben Beratung, die nichts kostet. Bund und Land kommen hinzu, und die drei Ebenen sprechen sich nicht miteinander ab. Welche Kombination in Ihrem Fall trägt, sehen wir uns an, bevor der erste Antrag rausgeht.

Blick von oben auf einen Tisch: Hände sortieren ausgedruckte Antragsformulare neben einem geöffneten Ordner in zwei Stapel.

Bund

  • Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (EBW) BAFA · Zuschuss

    50 % des Honorars — Ihr Eigenanteil ab 650 €

  • BEG Einzelmaßnahmen BAFA · Zuschuss

    15 % auf Gebäudehülle und Anlagentechnik, förderfähig bis 30.000 € je Wohneinheit

  • KfW 458 — Heizungsförderung für Wohngebäude KfW · Zuschuss

    30 % Grundförderung, mit Boni bis 19.600 € Zuschuss — in der niedrigsten Einkommensstufe 22.400 €

  • Steuerliche Förderung energetischer Maßnahmen § 35c EStG · Steuer

    20 % über 3 Jahre, höchstens 40.000 €

Konditionen im Detail

Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (EBW): 50 % des Honorars. Ihr Eigenanteil beginnt bei 650 € für ein Ein- oder Zweifamilienhaus und bei 850 € ab drei Wohneinheiten. Der Zuschuss wird verrechnet — Sie gehen nicht in Vorleistung.

BEG Einzelmaßnahmen: 15 % für Gebäudehülle und Anlagentechnik, förderfähig bis 30.000 € je Wohneinheit. Mit einem Sanierungsfahrplan steigt die Grenze auf 60.000 €; die zusätzlichen 5 Prozentpunkte wirken allerdings nur auf den Teil oberhalb von 30.000 € — darunter bleibt es bei 15 %.

KfW 458 — Heizungsförderung für Wohngebäude: 30 % Grundförderung, für selbstnutzende Eigentümer dazu 16 % Klimageschwindigkeitsbonus und bis zu 40 % Einkommensbonus. Gedeckelt auf 70 % von 28.000 €, also 19.600 € — wer den vollen Einkommensbonus erhält (zu versteuerndes Einkommen bis 30.000 €), kommt auf 80 % und damit auf 22.400 €. Vermieter erhalten die Grundförderung von 30 %. Der Klimageschwindigkeitsbonus sinkt planmäßig: ab 1. Februar 2027 auf 12 %, danach halbjährlich weiter. Wer den Austausch ohnehin plant, verliert durch Warten bares Geld.

§ 35c EStG: 20 % über 3 Jahre, höchstens 40.000 €. Nicht mit BAFA oder KfW für dieselbe Maßnahme kombinierbar — für andere Maßnahmen am selben Gebäude sehr wohl.

Land Hessen

  • PV-Anlagen-Darlehen Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) · zinsverbilligtes Darlehen

    Das Darlehen kann ab 10.000 Euro bis 50.000 Euro pro Vorhaben beantragt werden; Zinszuschuss des Landes Hessen 1,50 % p.a. für 10 Jahre

    Zum Programm
  • HEG - Modernisierung zum Passivhaus im Bestand Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) · Zuschuss

    nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 30 Prozent zu den zuwendungsfähigen Ausgaben; bei gleichzeitiger BEG-Förderung bis zu 20 Prozent

    Zum Programm

Kombination mit der Bundesförderung: Ja, aber gemindert: Beim Programm Modernisierung zum Passivhaus im Bestand sinkt der Landeszuschuss bei gleichzeitiger BEG-Förderung von bis zu 30 auf bis zu 20 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Stadt Frankfurt am Main

  • Klimabonus Stadt Frankfurt am Main · Zuschuss

    bis zu 50 Prozent der Kosten

    Zum Angebot
  • Kostenlose Energieberatung im Energiepunkt FrankfurtRheinMain e.V. Energiepunkt-Energieberatungszentrum FrankfurtRheinMain e.V., vom Klimareferat der Stadt Frankfurt am Main initiiert · kostenlose BeratungZum Angebot
  • Sanierungsmanagement Sossenheim (Förderprojekt "Energetische Stadtsanierung in Sossenheim") Energiepunkt FrankfurtRheinMain e.V. · kostenlose BeratungZum Angebot

Das kostenlose Beratungsangebot oben klärt Grundsatzfragen gut und kostet nichts — nutzen Sie es. Für den förderfähigen Sanierungsfahrplan und den BAFA-Antrag braucht es darüber hinaus eine in der Energie-Effizienz-Expertenliste geführte Fachperson; das übernehmen wir.

Ortsteil oder Adresse?

Zählt es, in welchem Frankfurter Viertel Ihr Haus steht?

Diese Frage stellt fast jeder Eigentümer, und sie hat keine einheitliche Antwort: Für das eine Thema zählt die Lage gar nicht, für das andere sehr genau. Das erklärt, warum man dazu Widersprüchliches hört.

Für den Ausweis: nein

Für die Frage, welchen Energieausweis Sie brauchen, spielt der Stadtteil keine Rolle. Das entscheiden die Zahl der Wohnungen, das Datum des Bauantrags und der Wärmeschutz, den das Haus seitdem bekommen hat (§ 80 Abs. 3 GEG); ob Sie überhaupt einen brauchen, entscheidet der Anlass — Verkauf oder Vermietung. Zwei baugleiche Häuser in verschiedenen Vierteln bekommen denselben Ausweis; zwei Häuser in derselben Straße können weit auseinanderliegen, wenn eines gedämmt ist und das andere nicht.

Nur der Denkmalschutz kann die Frage ganz erledigen: Ein Baudenkmal braucht beim Verkauf oder bei der Vermietung keinen Ausweis, und dazu zählt auch ein Haus, das zu einem geschützten Ensemble gehört. Das entscheidet aber die Adresse, nicht der Name des Stadtteils.

Für die Auflagen: ja

Für das, was Sie am Haus tun dürfen, zählt er dagegen sehr wohl. Erhaltungssatzungen und Denkmalbereiche gelten flächenscharf: Sie hören an einer Straßenseite auf. Deshalb lohnt der Blick auf das eigene Viertel, bevor eine Fassade angefasst wird.

Stadtteile in Frankfurt am Main

  • Gallus Sozialwohnungen und älterer Baubestand, im Norden das neue Europa-Viertel
  • Bockenheim geschlossene Blockrandbebauung aus der Stadterweiterung um die Innenstadt
  • Nordend-West im Nordend gründerzeitliche Bauten aus rotem Sandstein, meist vierstöckig
  • Ostend Stadterweiterung mit geschlossener Blockrandbebauung nach Pariser Vorbild

Ebenfalls unter den fünf größten Stadtteilen: Sachsenhausen-Nord.

Ihr Stadtteil ist nicht dabei? Das ändert nichts — wir arbeiten im gesamten Stadtgebiet, und für den Verbrauchsausweis brauchen wir ohnehin keinen Vor-Ort-Termin.

4,7

Das sagen unsere Kunden

Der Schnitt zählt Bewertungen auf ProvenExpert, Trustpilot und einem weiteren Portal. Hier eine Auswahl mit vier und fünf Sternen, jede mit Link zum Original. Alle Bewertungen der beiden Profile, auch die kritischen, finden Sie dort.

Für einen Banktermin benötigten wir kurzfristig einen Ausweis bis zum Folgetag. Nach der morgendlichen Bestellung wurde dieser trotz einiger Rückfragen bereits am selben Abend zugestellt.

Anonym

Fragen waren einfach zu beantworten, der Ausweis wurde nach wenigen Stunden zugeschickt

Werner D.

Super Service. Alles ging schnell vonstatten und der Ausweis war innerhalb von 3 Tagen im Briefkasten.

win win
Wohin wir fahren

Nicht nur im Stadtgebiet

Rund um Frankfurt liegen die Nachbarstädte dicht beieinander, und viele davon sind eigenständige Kommunen mit eigenen Regeln. Zur geförderten Beratung fahren wir dorthin wie ins Stadtgebiet; den Verbrauchsausweis stellen wir ohnehin überall aus, dafür muss niemand anreisen.

Gemeindegrenzen, Gewässer und Autobahnen nach OpenStreetMap, vereinfacht. Wir arbeiten auch außerhalb der eingezeichneten Orte.
  1. Offenbach am Main rund 6 km
  2. Neu-Isenburg rund 6 km
  3. Bad Vilbel rund 8 km
  4. Eschborn rund 9 km
  5. Dreieich rund 10 km
  6. Heusenstamm rund 11 km

Haus & Energie in der Nähe

Für die Vor-Ort-Beratung fahren wir auch dorthin — jede dieser Städte hat eine eigene Seite mit ihren Auflagen, ihrem Wärmeplan und der Förderung, die dort gilt.

Vor dem ersten Termin gefragt

Energieberatung in Frankfurt: die häufigsten Fragen

Das Honorar liegt bei 1.300 € für ein Ein- oder Zweifamilienhaus und bei 1.700 € für ein Mehrfamilienhaus ab drei Wohnungen. Die BAFA übernimmt 50 % und verrechnet den Zuschuss direkt: Sie zahlen ab 650 € beziehungsweise ab 850 €.

Für die Energieberatung ja: Ein Energieberater nimmt Ihr Haus vor Ort auf, in Frankfurt am Main wie im Umland. Für den Energieausweis nicht — der Verbrauchsausweis entsteht aus Ihren Abrechnungen, ohne Termin.

Wir. Den Antrag bei der BAFA für die Beratung stellen wir vor dem Termin. Für Sanierungsmaßnahmen übernimmt unser Förderservice die Anträge bei BAFA und KfW — und zwar vor der Auftragsvergabe, sonst entfällt die Förderung.

Der iSFP-Bonus auf Einzelmaßnahmen gilt 15 Jahre lang ab Erstellung des Fahrplans. Sie müssen nichts sofort umsetzen — der Plan legt die Reihenfolge fest, das Tempo bestimmen Sie.

Ja. Die Heizungsförderung der KfW (30 % Grundförderung, für Selbstnutzer mit Boni bis 70 %, bei einem zu versteuernden Einkommen bis 30.000 € bis 80 %) wird beantragt, bevor Sie den Vertrag mit dem Handwerker schließen. Wer erst bestellt und dann beantragt, geht leer aus.

Ja — zur Vor-Ort-Beratung kommen wir auch nach Offenbach am Main, Neu-Isenburg, Bad Vilbel, Eschborn, Dreieich, Heusenstamm und darüber hinaus. Den Verbrauchsausweis stellen wir bundesweit aus.

Nachvollziehbar

Datenquellen und Stand

  • Gebäude- und Heizungsdaten: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Stichtag 15.05.2022 — Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0 (dl-de/by-2-0). Die Werte sind gerundet; kleine Fallzahlen unterliegen der Geheimhaltung.
  • Photovoltaik-Anlagen: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Anlagen im Betriebsstatus „In Betrieb", abgerufen am 27. August 2026.
  • Stand der kommunalen Wärmeplanung: Veröffentlichung der Stadt Frankfurt am Main sowie zu Gebietseinteilung, abgerufen am 23. September 2026.
  • Denkmalschutz und Erhaltungssatzungen: Angaben der Stadt Frankfurt am Main bzw. der zuständigen Behörde — Denkmalschutzbehörde, Erhaltungssatzung. Abgerufen zwischen dem 18. August 2026 und dem 20. August 2026.
  • Stadtteile: amtliche Gliederung der Stadt Frankfurt am Main, abgerufen am 12. September 2026. Die Liste ist eine Auswahl, keine vollständige Aufzählung. Die Beschreibung der Bebauung stammt aus eigenen Quellen zu Gallus · Bockenheim, Ostend · Nordend-West.
  • Versorger: Eigenangaben der Unternehmen bzw. Veröffentlichung des Netzbetreibers nach § 36 EnWG — Stadtwerk, Grundversorger. Abgerufen am 18. August 2026. Keine Tarif- oder Preisangaben.
  • Kommunale Förderprogramme: Angaben der jeweiligen Träger, je Programm verlinkt und einzeln geprüft am 28. September 2026.
  • Landesförderung Hessen: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, je Programm verlinkt.
  • Bundesförderung: BAFA und KfW, Richtlinienstand 21. Juli 2026, von uns geprüft am 18. August 2026.
  • Gemeindeschlüssel und Lage: OpenPLZ API sowie GeoNames (CC BY 4.0); Einwohnerzahlen aus Wikidata auf Basis der amtlichen Fortschreibung.
  • Karte: Gemeindegrenzen, Gewässer und Autobahnen © OpenStreetMap-Mitwirkende, Open Database License (ODbL). Für die Darstellung vereinfacht — keine amtliche Grenze und keine Grundlage für Rechtsauskünfte. Stand: 27. August 2026.

Zu den Baualtersklassen: Der Zensus gliedert nach Mikrozensus-Klassen (vor 1919, 1919–1948, 1949–1978 …). Diese Grenzen sind nicht deckungsgleich mit der Gebäudetypologie des Instituts Wohnen und Umwelt, aus der die Anhaltswerte für Bauteile stammen — und die Klassengrenze 1979 ist nicht die Stichtagsregel des § 80 GEG (Bauantrag vor dem 1. November 1977). Angaben, die daraus abgeleitet sind, stehen deshalb ausdrücklich als Schätzung.

Zuletzt geprüft am 29. September 2026. Förderkonditionen prüfen wir vierteljährlich, den Stand der Wärmeplanung, sobald ein Beschluss vorliegt.

Beratung in Frankfurt am MainVor-Ort-Termin ab 650 €
Beratung anfragen